Sauvignon Blanc- Ein Wein für den Frühling

Mein Wiedereinstieg in die Welt der Weinverkostungen begann mit einem oder besser gesagt zwei Knallern! Zur Verkostung standen zwei Sauvignon Blanc an. Sauvignon Blanc ist eine der wichtigsten Edelreben. Man geht davon aus, dass die Rebe- ähnlich wie der Cabernet Sauvignon- aus dem Bordeaux- Gebiet stammt. Neben Frankreich findet sich die Rebsorte v.a. auch in Neuseeland und Österreich.

Dusky Sounds Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc Dusky Sounds Neuseeland

Sauvignon Blanc
Dusky Sounds
Neuseeland

Der 2012er Dusky Sounds Sauvignon Blanc ist zum Niederknien und passte zum angenehmen Frühlingswetter. Der Wein hat seinen Namen von Fjord Dusky Sound in Neuseeland erhalten. James Cook hat es 1770 entdeckt und war damals von der Artenvielfalt der Vögel begeistert. Ähnlich reich sind auch die Aromen des Weines. Man schmeckt förmlich die Natur und mit ein bisschen Fantasie kann man sich glatt nach Neuseeland versetzt fühlen.
Als erstes fällt die grün- gelbliche Färbung des Weines auf. Bereits in der Nase entfalten sich tropische Früchte. Das erste was mir in den Sinn kam waren Stachelbeeren und Kiwi. So kann der Frühling beginnen. Im Mund explodieren die Aromen dann regelrecht. Sie werden Grapefruit mit einer leichten Bitternote schmecken und etwas Ananas. Mit rund 13 % Alkohol aber auch ein ziemlich kräftiger Weißwein.

 

 

Sauvignon Blanc Maison Rigal Frankreich

Sauvignon Blanc
Maison Rigal
Frankreich

Nummer zwei war geografisch etwas näher und genauso überzeugend. Der

Sauvignon Blanc des Maison Rigal

Das Maison Rigal ist in der Gascogne (Frankreich) seit 1755 ansässig und gilt als Spezialist für den Sauvignon Blanc dieser Region. Schon das Etikett (wonach Nicht- Wein- Käufer ja häufig einkaufen 😉 ) überzeugt: elegant und ohne Schnörkel. So auch der Wein selbst. „The Original Sauvignon Blanc“ nennt er sich. Und das zurecht! Selten erlebt man einen so ausgewogenen Wein. Angenehm frische fruchtige Aromen steigen einem in die Nase.

Schließen Sie die Augen, genießen Sie das Gezwitscher der Vögel und den Wein. Ich bin absolut begeistert. Die Erinnerungen an frische, noch sonnenwarme Pfirsiche steigen in einem hoch. Mit ein bisschen Fantasie schmeckt man dann ein bisschen Fechnel und eine angenehme Zitronennote rundet den Wein ab.

Man schmeckt förmlich die Sonne im Glas. Für den Wein benötigt man nicht zwingend Essen. Denn kann man sich auch mal so gönnen. Sollte es aber dennoch etwas gehaltvolleres sein würde ich sicher zu Garnelen greifen. Ganz einfach in ein bißchen Öl angeschwenkt. Dazu ein leichter Salat und die Welt ist in Ordnung!

Mein Fazit: Beide Weine sind absolute Spitzenklasse und kommen bei mir garantiert öfter ins Glas!

Weinhaltige Grüße

Julia Bock

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